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Fußball-Relegation: TSV Stiefenhofen schafft nach 2:1-Erfolg über den SV Gebrazh

Der TSV Stiefenhofen spielt auch in der kommenden Saison in der Kreisliga A. Vor 550 Zuschauern besiegte die Mannschaft des TSV Stiefenhofen auf dem Sportplatz in Wohmbrechts den SV Gebrazhofen (Zweiter der Kreisliga B VI) mit 2:1 (2:0). Bemerkenswert an diesem Sieg der Westallgäuer war nicht nur, dass dem 81-Ligatore-Sturm des SV Gebrazhofen erfolgreich der Zahn gezogen worden ist. Auch der kämpferische Parforceritt des TSV verdient Beachtung: Ab der 10. Minute spielte Stiefenhofen nur noch mit zehn Mann, denn Daniel Hauber sah nach einer Notbremse die Rote Karte.
80 Minuten nur zu Zehnt
Für den TSV Stiefenhofen war es in den vergangenen Wochen der sprichwörtliche Ritt auf der Rasierklinge.
Auf dem Spielfeld nahmen beide Teams die sonntägliche Hitzeschlacht an.
In Unterzahl machte Simon Glötter mit einem kompromisslosen Abschluss aus Kurzdistanz das 1:0 (18.), und Kevin Müller legte mit einem akrobatischen Seitfallzieher aus spitzem Winkel zum 2:0 nach (34.). Gebrazhofen war in dieser Phase eigentlich am Drücker, denn die beiden effektiven Außen Timo Riess (über links) und Kai Riess (rechts) brachten die Stiefenhofener Defensive mehr als nur einmal in Bedrängnis.

Gebrazhofens Trainer Bernd Schmid – für ihn war es die zweite gescheiterte Relegation hintereinander – sprach das "Problem" seiner Elf an: "Wir starteten gute Angriffe, kamen auch bis zur Grundlinie durch, aber dann machten wir zu wenig draus. Im letzten Ball waren wir nicht effektiv genug; das hatte uns der TSV Stiefenhofen voraus."Zwar gab es nach dem Anschlusstreffer von Raphael Ajayi (63.) noch einige brenzlige Situationen auf Stiefenhofener Seite zu überstehen, doch der TSV behielt die Nerven.
TSV Stiefenhofen -


Tore: 1:0 Simon Glötter (18.), 2:0 Kevin Müller (34.), 2:1 Raphael Ajayi (63.) - Besonderes Vorkommnis: Rote Karte gegen Daniel Hauber (10. TSV, Notbremse) -

Schiedsrichter: Michael Hilebrand (Kressbronn) - Zuschauer: 550.

TSV: Bentele, Hauber, Rainer Grath, Weber, Wolf (90.+2 Fabian Grath), Glötter, Prinz (67. Wunner), Hehle, Hutter, Müller, Wild.

von helmutl am 13.06.2017